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Seit 13 Jahren versuche ich, auf die langfristigen
seelischen Schäden eines Traumas aufmerksam zu machen und darauf, dass
diese mit der Wichtigkeit eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls auf
eine Stufe gestellt werden muss. Aus diesem Grund begrüße ich solche
Einrichtungen.
Wie viele PTSD-Dauerschäden hätten verhindert werden
können, wenn psychologische Hilfe kurz nach einem Trauma angeboten
worden wäre, ist deutlich an der hohen Zahl von Erwachsenen, die als
Kinder misshandelt wurden, zu erkennen, die heute mit dem oftmals
selbstzerstörerischen Effekt eines Traumas leben müssen.
Was aber aus dem Artikel nicht hervorgeht,
vielleicht aber auch, weil es nicht existiert, ist, wo sich die Kinder
und Jugendlichen hinwenden können, die jahrelanges Kindheitstrauma
durch verbale und physische Misshandlungen erlebten und psychische
Gewalt und Vernachlässigungen erdulden mussten.
Beispiel: "Kindesmisshandlung
in über 2.000 Fällen".
Es stellt sich nicht die Frage ob dieses erlebte Kindheitstrauma
langfristige Effekte hat; die Frage ist, wo kann sich diese enorm hohe
Anzahl von Betroffenen hinwenden, bevor sich das Trauma manifestiert
und zum Wiederholungsmuster wird. Wie wir alle wissen, ist es der
Erwachsene, der als Kind misshandelt wurde, der wieder misshandelt und
damit eine neue Generation traumatisierter Kinder garantiert, die
wiederum Erwachsene werden, die diese Prägung/Einprägung wiederholen.
Sieglinde W. Alexander
www.aaacworld.org
www.emak.org
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